Schönau im Schwarzwald

Warum hier?

Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wollten Bürgerinnen und Bürger in Schönau ihre Energieversorgung verändern. Aus einer Bürgerinitiative entstanden schließlich die Elektrizitätswerke Schönau. Zwei Bürgerentscheide, jahrelange Auseinandersetzungen, fachliche Unterstützung und die Finanzierung eines Millionenbetrags machten möglich, was lange kaum realistisch erschien: Am 1. Juli 1997 übernahmen die EWS das örtliche Stromnetz.

Interessant ist dabei nicht nur dieser außergewöhnliche Erfolg. Dahinter liegt eine grundsätzlichere Frage:

Viele Menschen können ein Vorhaben richtig finden. Aber wann übernehmen sie tatsächlich den Beitrag, auf den andere angewiesen sind?

In Schönau lässt sich dieser Übergang ungewöhnlich konkret verfolgen: Geld musste nicht nur zugesagt, sondern tatsächlich verfügbar werden; Verantwortung musste nicht nur gewollt, sondern übernommen werden. Und erst das Zusammenspiel solcher Beiträge machte die Netzübernahme möglich.

Welcher Spur gehen wir nach?

Was geschieht zwischen Zustimmung und tatsächlicher Mitwirkung – und wodurch wird aus einer Zusage ein Beitrag, auf den andere wirklich bauen können?

Kommen Sie mit?

Die Suche geht weiter. Im Newsletter begleiten Sie unsere nächsten Stationen und Gespräche – und erfahren, welche Antworten wir finden, welche sich als falsch erweisen und welche neuen Fragen daraus entstehen.

Mammutaufgaben begleiten